Projekt partner

Die Projektpartner sind nachstehend aufgeführt. Jeder Partner nimmt an Projektausschusssitzungen teil und trägt aktiv zu den Projektberichten und zur abschließenden Verbreitung der Projekterkenntnisse bei.

Agentur der Justizeinrichtungen, Niederlande

Agentur der Justizeinrichtungen, Niederlande (Sicherheits- und Justizministerium) – Die niederländische Agentur der Justizeinrichtungen war in Kooperation mit EuroPris Gastgeber der ersten Projektausschusssitzung in Den Haag. Die Agentur der Justizeinrichtungen trägt zur Sicherheit der niederländischen Gesellschaft bei, indem sie Gefängnisstrafen und Maßnahmen durchsetzt. Außerdem bietet sie Menschen, die sich in unserer Obhut befinden, die Chance, sich selbst ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben aufzubauen. Das Ministerium ist für Teilprojekt 2:2 und die Praktikerleitlinien für die Implementierung von RB 909 verantwortlich. Das schließt die Entwicklung eines Schulungspakets für Praktiker und seinen Test in mehreren EU-Mitgliedsstaaten ein.

Forschungsinstitut für soziale Entwicklung und Innovation (Rumänien)

Generaldirektion Strafanstalten (Belgien)

Die belgische Generaldirektion Strafanstalten ist die größte Untereinheit des Föderalen Öffentlichen Dienstes Justiz. Neben einer zentralen Verwaltung und zwei Schulungszentren für Gefängnispersonal ist es für 35 Strafanstalten zuständig, von denen 17 im niederländischsprachigen Landesteil, 16 im französischsprachigen Landesteil und zwei in Brüssel liegen. Außerdem gibt es ein Zentrum für forensische Psychiatrie in Gent und bald auch in Antwerpen, wo Häftlinge mit Geisteskrankheiten spezielle Pflege und Behandlung in einem sicheren Umfeld erhalten. Die belgische Generaldirektion Strafanstalten ist für durchschnittlich 11.000 Häftlinge zuständig und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter.

Sie gewährleistet eine gesetzeskonforme, sichere, humane und auf das Individuum zugeschnittene Ableistung von Gefängnisstrafen und Maßnahmen im Hinblick auf eine optimale Rückkehr in die Gesellschaft. Die Generaldirektion Strafanstalten steht für eine innovative Haftpolitik, bei der der Häftling im Mittelpunkt steht. Ihr Haftmodell beruht auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen dynamischer und passiver Sicherheit, wobei die Rechte und Pflichten von Häftlingen und Gefängnispersonal sowie die Integrität aller Mitarbeiter Leitprinzipien sind. Die belgische Generaldirektion Strafanstalten arbeitet zusammen mit der Universität Gent an Teilprojekt 4 des Projekts STEPS 2 Resettlement.

CEP, Niederlande

CEP (Confederation of European Probation) ist die europäische Dachorganisation für den Bewährungssektor. Sie hat zum Ziel, die gesellschaftliche Inklusion von Straftätern durch Sanktionen und Maßnahmen wie Bewährung, gemeinnützige Arbeit, Mediation und Aussöhnung zu fördern. Die Organisation widmet sich der Verbesserung des Profils der Bewährung und der Professionalität auf diesem Gebiet auf nationaler und europäischer Ebene. CEP ist der andere Kommunikationsverantwortliche des Projekts, der mit EuroPris an der Entwicklung des STEPS 2-Logos und der -Webseite gearbeitet hat, und ein Moderator für die Verbreitung von Informationen über das Projekt und seine Ergebnisse in den Mitgliedsstaaten.

De Montfort University (Großbritannien)

Die Universität ist federführender Partner für Teilprojekt 3. Die De Montfort University hat ihren Sitz in Leicester, Großbritannien. Sie ist bekannt für Qualität und Eigenständigkeit und zeichnet sich durch das Leben verändernde Forschung, dynamische internationale Partnerschaften, intensive Verbindungen zur Geschäftswelt und eine Verpflichtung zu Spitzenleistungen auf den Gebieten Lernen, Lehre und Erfahrungsmöglichkeiten der Studenten aus. Der Fachbereich Gemeinschafts- und Strafgerichtsbarkeit der Universität forscht und lehrt auf allen Gebieten, die mit Gemeinschafts- und Strafgerichtsbarkeit zu tun haben, z. B. Bewährungshilfe, Polizeiwesen, Sicherheit im Gemeinwesen, Jugendgerichtsbarkeit, Arbeit mit Verbrechensopfern und Zusammenarbeit verschiedener Agenturen.

EuroPris, Niederlande

EuroPris (European Organisation of Prison and Correctional Services) ist eine unpolitische Nichtregierungsorganisation, die Ende 2011 gegründet wurde. Mitglieder werden können nationale Verwaltungen von Strafanstalten aus dem Bereich des Europarats. Derzeit hat EuroPris 24 Mitglieder. EuroPris ist eine Organisation für und von Praktikern aus europäischen Strafanstalten. Sie erleichtert den Austausch von Wissen und besten Praktiken zwischen europäischen Strafanstalten mit dem Ziel der Verbesserung der öffentlichen Sicherheit durch bessere Haftstandards und -praktiken in Europa, weniger Rückfälle und mehr Professionalität auf dem Gebiet der Strafanstalten.

EuroPris nimmt am Projekt teil, um die Verbreitung und Kommunikation der Projektaktivitäten und -ergebnisse über ihr Netzwerk in Europa zu unterstützen. EuroPris sorgt auch für Verbindungen zu Aktivitäten, die vom Projekt unabhängig sind, die jedoch mit den Projektinhalten zusammenhängen. Beispiele sind die EuroPris-Expertengruppe zum Rahmenbeschluss 909 und die Expertengruppe für Häftlinge ausländischer Nationalität. EuroPris ist auch verantwortlich für Design, Hosting und Produktion von Webseite und Logo des Projekts STEPS 2 Resettlement. In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Sicherheits- und Justizministerium in Den Haag war EuroPris Gastgeber der ersten Projektausschusssitzung.

Universität Gent (Belgien)

Das IRCP der Universität Gent ist federführender Partner für Teilprojekt 4. Die Universität Gent ist eine der wichtigsten belgischen Universitäten mit mehr als 41.000 Studenten und 9.000 Beschäftigten. Ihre 11 Fakultäten umfassen 117 Fachbereiche. Diese bieten über 230 hochwertige Studiengänge in jeder ihrer wissenschaftlichen Disziplinen an, die jeweils von innovativer Forschung inspiriert werden. Die Universität Gent definiert sich selbst als gesellschaftlich engagierte und pluralistische Universität mit einer breiten internationalen Perspektive. Das IRCP (Institute for International Research on Criminal Policy) ist Teil der Universität und trägt die Verantwortung für die Durchführung der Forschungen im Zusammenhang mit dem STEPS 2-Resettlement-Projekt.

Nationale Verwaltung der Haftanstalten (Rumänien)

NOMS, Großbritannien

NOMS (National Offender Management Service) ist sowohl allgemeiner Projektleiter als auch Leiter des Teilprojekts 2 und Gastgeber der zweiten Projektausschusssitzung in London. Der National Offender Management Service ist eine Exekutivagentur des britischen Justizministeriums und vereint die Zentralen von National Probation Service und HM Prison Service for England and Wales, um eine effektivere Dienstleistung zu ermöglichen. Beide Behörden bleiben unabhängig, verfolgen aber einheitliche Ziele, um die Öffentlichkeit zu schützen und Rückfälle zu vermindern. Gefängnis- und Bewährungsdienst stellen sicher, dass die Urteile der Gerichte ordnungsgemäß umgesetzt werden. Sie arbeiten mit den Straftätern daran, etwas gegen die Ursachen ihres strafbaren Verhaltens zu tun.

Universität Bukarest (Rumänien)

Die Universität ist federführender Partner für Teilprojekt 1, war Gastgeber eine der Workshops für Teilprojekt 1 und wird Gastgeber der Abschlusskonferenz im Februar 2016 sein. Die Universität Bukarest ist ein führendes akademisches Zentrum und ein wichtiger Fixpunkt in der Gesellschaft. Sie fühlt sich den Prinzipien der akademischen Integrität und des kritischen Denkens verpflichtet. Die Universität ist eine der führenden Hochschuleinrichtungen in Rumänien und Südosteuropa und trägt durch Forschung und Lehre aktiv zur Entwicklung und Nutzung von Wissen bei. Hauptziel der Universität ist das Angebot hochwertiger akademischer Programme und Forschungseinrichtungen und sie will zu den Besten bei Forschung und Lehre gehören. Als wichtige akademische Einrichtung ist die Universität Teil einer weltweiten intellektuellen Gemeinschaft, die an Schutz und Stärkung der akademischen Werte ebenso arbeitet, wie an der Förderung von Vielfalt und internationaler Zusammenarbeit. Die Universität ist eine der ältesten Hochschuleinrichtungen Rumäniens. In den 150 Jahren ihres Bestehens hat sich die Universität Bukarest einen soliden nationalen und internationalen Namen gemacht und ist die erste akademische Einrichtung Rumäniens in den QS World University Rankings.

Universität Huelva (Spanien)

In Partnerschaft mit der Haftanstalt Huelva und der Universität Bukarest arbeitet die Universität an Teilprojekt 1 und 2. Die Universität war Gastgeber eines Workshops für Teilprojekt 1 sowie der dritten Projektausschusssitzung. Die Universität Huelva ist eine junge, dynamische Einrichtung, die nach Exzellenz und einer glänzenden Zukunft für ihre 12.000 Studenten strebt. Das Motto der Universität lautet „Sapere Aude“ oder frei nach Kant „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Seit die Universität im Jahr 1993 ihre Unabhängigkeit von der Universität Sevilla erlangte ist sie ständig gewachsen und besitzt heute einen brandneuen Campus mit modernen Annehmlichkeiten und Einrichtungen. Die Universität ist auf vier Standorte aufgeteilt. Im Norden der Stadt sind neben der Zentralbibliothek folgende Fakultäten heimisch: experimentelle Wissenschaften, Recht, Geisteswissenschaften, Arbeitswissenschaften, Krankenpflege und Sozialarbeit. Alle besitzen modernste Computeranlagen. Die Universität Huelva bietet eine breite Vielfalt an Bachelor-Studiengängen und Master- und Promotionsprogrammen und leistet hervorragende Forschung im Rahmen nationaler und internationaler Projekte.